G-Move
Offizielle Webseite: www.gmove.de
Der G-Move war die Antwort von Norddeutschland auf die Berliner Loveparade. Dabei steht G-Move als Abkürzung für "Generation-Move". Die erste Parade wurde 1995 gestartet. Am 3. Juni kamen rund 30.000 tanz- und partybegeisterte Techon Fans zusammen, um in Hamburg ihren Auftakt zu feiern.
Der erste G-Move führte anschließend über den Kiez - von St. Pauli Reeperbahn bis zu den Landungsbrücken am Hafen entlang. Eine Großzahl der damals etablierten Techno Clubs aus Hamburg nahmen teil. Mit dabei waren der Tunnel Club, das EFX und das Unit. Das Event wurde über die Jahre immer größer und die Streckenführung änderte sich auf breitere Straßen. Ab dem Jahr 2000 hat sich die Strecke vom Heiligengeistfeld (St. Pauli) über die Ost-West-Straße etabliert. Obwohl 2004 der größte "Paradenmitstreiter" Loveparade ausfiel, kamen zum G-Move nur noch ca. 100.000 Besucher. Das war ein herber Rückschlag für die Veranstalter und Organisatoren.
Da keiner genau wußte, ob es an dem schlechten Wetter oder an der geänderten Steckenführung lag, beendete der G-Move seine 10 Jahre in Hamburg. Im Jahr 2005 wechselte die Techno Parade nach Kiel. Dort wurde sie bis 2007 ausgetragen. Seit dieser Zeit wird händeringend versucht, sie erneut aufleben zu lassen - doch leider bisher ohne Erfolg.