Reingehört: Bas von den Eijken – The Cocain Bar

21. Dezember 2016  •  Neuvorstellungen

bas-von-den-eijken-the-cocain-bar-coverMit „The Cocain Bar“ meldet sich D.Trance-Mitgründer Eckart Stamer aka Bas von den Eijken wieder zu Wort. Sein letztes Solo-Album „Skins“ ist nämlich bereits vier Jahre alt. Wir haben in die aktuelle Scheibe reingehört, die es als Doppel-CD ab sofort online und direkt bei DJs Present zu kaufen gibt.

24 Mal tanzbarer Stoff

Obwohl das Label DJs Present dieses Jahr unter keinem guten Stern steht, bringt D.Trance-Mitgründer und Musiker Eckart Stamer aka Bas von den Eijken genau in dieser Zeit sein drittes Album heraus. Aber das macht durchaus Sinn. Schließlich waren einige Tracks auf vergangenen D.Trance-Compilations vertreten. Auch sind zwei Tracks mit Gary D. entstanden.

Format: CD/MP3
Anzahl Tracks: 24
Laufzeit: 2:32:00 Minuten
: 16. Dezember 2016
Label: DJs Present / Soul Food

Offizieller Trailer zum Album

Das Fazit zu Bas von den Eijken – The Cocain Bar

Satte 24 Tracks auf zwei CDs – ob das mal gut geht? Gerade im Bereich Trance/Hardtrance ist es oft gar nicht so einfach, die gewünschte Abwechslung auf einem (so langem) Album hinzubekommen. Vor allem, wenn man sich einem bestimmten Genre treu bleiben möchte. Dieser Herausforderung musste sich Bas von den Eijken natürlich auch stellen und es ist ihm teilweise gelungen. Bei einer Laufzeit von knapp 2,5 Stunden ist das natürlich kein Spaziergang. So hören sich einige Tracks doch ähnlich an. Dazu zählen beispielsweise gleich die beiden ersten Songs „The Cocain Bar“ und „The Path of Light“.

Richtige Highlights sind „Welcome to the 90th“, „Long time no hear“ und „Don’t do Drugs“ – jedenfalls stechen diese bei ersten Hören heraus. Das liegt teilweise am Tempo, teilweise an den Sounds. Apropos Sounds. Bas von den Eijken bedient sich bekannter Sounds und Songstrukturen. Das passt ganz wunderbar ins Genre, bringt allerdings wenig Neues. Ein großer Vorteil des Album ist, dass spätestens beim dritten Mal hören, jeder Song im Ohr bleibt. So kann man „ The Cocain Bar“ nicht nur richtig laut spielen, sondern auch mal leise im Hintergrund laufen lassen.

Zusammenfassend können wir das Album „The Cocain Bar“ aber durchaus positiv bewerten. Schließlich bekommt man 24 Tracks, die ihre Beziehung zur Generation D.Trance nicht leugnen können. Eine Sache gibt es allerdings doch, die weniger mit Musik zu tun hat. Die Rechtschreibung auf dem Album ist ab und zu etwas eigenwillig. Wir ordnen das mal in die Kategorie künstlerische Freiheit und gut.

Im Überblick: die komplette Playlist

CD 1

  1. The Cocain Bar (The LSD Island Mix)
  2. The Path Of Light (Extended Mix)
  3. The Bright Moon (The Eclipse Mix)
  4. After The Future (Extended Mix)
  5. Welcome To The 90th (A Tribute To Gary D.)
  6. Tower Hall (Extended Mix)
  7. What Colour (Shameless Mix)
  8. In Nim Alahu (Oriental Mix)
  9. Tanz Der Teufel (Devilmania Mix)
  10. Tequila
  11. Song Of Joy (Oriental Mix)
  12. Attention

CD 2

  1. Smocking Hashish (The Poet Mix)
  2. Going Insane
  3. Generation Zombie (The Cemetary)
  4. Mind The Gap (The Picadilly Line Mix)
  5. Berlin (The Capitel Mix)
  6. Catching The Planet (I Luv U Mix)
  7. Long Time No Hear (Gary D. Mix)
  8. The Grit (Original Club Mix)
  9. Don’t Do Drugs (Extended Mix)
  10. The Summerblood
  11. Bas Van Den Eijken Vs. Gary D. – Lunatic (Club Mix)
  12. Bas Van Den Eijken Meetz Gary D. – El Ninjo

Cover/Video: DJs Present / Soul Food

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