Reingehört: LAN – Urop

2. Oktober 2014  •  Neuvorstellungen

Lan - Urop CoverJazz, Pop, Techno – die Berliner Elektroband LAN veröffentlicht in ein paar Tagen ihr zweites Studioalbum „Urop“. Wir konnten es bereits ausgiebig anhören. Die Frage „Warum spielen LAN keine traurige Musik?“ und unseren CD-Review gibt es jetzt zu lesen.

3 Personen – eine Band

LAN ist ein Berliner Elektrotrio. Zu ihm gehören Pianist Henning Grambow, Bassist Klaus Klose und Sänger Colya Kärcher. Die drei lernten sich 2000 kennen und machen seitdem zusammen Musik. Stilistisch bewegt sich LAN in unterschiedlichen Genres. Jazz, Pop und Techno – von allem und jeden ist etwas dabei. Auch auf der aktuellen Scheibe „Urop“ hat sich daran nichts geändert. Es ist mittlerweile das zweite Album von LAN und wird ab dem 17. Oktober 2014 in den Plattenläden zu finden sein. Vorab wurden die Single-Auskopplungen „Trenchcoat“ und „Monster“ veröffentlicht. Das aktuelle Video gibt es hier:

Die komplette Playlist des Albums lautet

  • 01. Say Hello 3:29
  • 02. We Call It Love 3:13
  • 03. Radio 3:17
  • 04. Blame the Night 3:56
  • 05. Polaroid 3:50
  • 06. Dolphin 3:14
  • 07. Trenchcoat 3:38
  • 08. Sunday 7:04
  • 09. Killing 5:57
  • 10. Monster 4:28
  • 11. Fall 3:25

VÖ: 17.10.2014
Label: Superstar Entertainment
Tonträger: CD und MP3-Download

Reingehört: das Fazit zu „Urop“ von LAN

Obwohl uns die Band LAN bis dato komplett unbekannt war, freundeten wir uns mit ihrer Musik recht schnell an. Denn, das Album „Urop“ lässt sich wunderbar an einem Stück hören. Hier fehlt weder Abwechslung noch nervt irgend ein Song. Der Grund dafür versteckt sich unserer Meinung nach in der radiotauglichen Instrumentenauswahl. Da kratzt kein Ton und auch keine Basedrum hämmert zu laut. Alles ist im Rahmen: Sounds, Gesang und Lyrics. Einziger Ausreißer ist da vielleicht der Song „Sunday“ mit einer Laufzeit von knapp sieben Minuten.

LAN (Foto: Harry Weber / Superstar Entertainment)

LAN (Foto: Harry Weber / Superstar Entertainment)

 

Vom Klang her, erinnert „Urop“ ein wenig an Neil Tennant und seinen Pet Shop Boys. Vielleicht liegt das auch einfach an der ähnlichen Tonlage von Sänger Kärcher. Apropos. Die Texte sind sehr eingängig und gut zu verstehen. Ab und zu machen die Lyrics allerdings einen zu einfachen Eindruck. Vor allem, wenn man sich das Album in Schleife anhört. Da hätten ein paar weniger Wiederholungen von Textzeilen eventuell ganz gut getan. Glücklicherweise macht es der Mix wieder wett. Die Mischung zwischen schnellen und langsamen, sowie groovigen und tanzbaren Songs ist gelungen. „Killing“ kommt sogar als pures Instrumentalstück. Auf die Frage, was die Band LAN über ihre eigene Musik denkt, erhalten wir folgende Antwort: „Wir machen Pop, der, wenn er traurig ist, immer auch fröhlich ist, und wenn er fröhlich ist, trotzdem traurig bleibt.

Unser Favorit ist „Fall“.

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