Reingehört: O.Children Remixed

27. März 2013  •  Neuvorstellungen

Cover OChildren-RemixedViele benennen die vier Jungs von „O.Children“ als würdige Nachfolger der Kultband „Joy Division“. Warum? Weil Frontmann Tobias O’Kandi ebenfalls über eine so markdurchdringende und tiefe Stimme verfügt, wie Ian Curtis zu Lebzeit. Wer denkt, dass ist zu weit aus dem Fenster gelehnt, sollte weiterlesen. Die 2010er Remix-Scheibe haben wir nun herausgekramt und wollen sie heute einmal vorstellen.

Eine Version ist nicht genug

Wir schreiben das Jahr 2010. Gut 12 Monate vorher hatte die britische Band „O.Children“ ihre Debütsingle veröffentlicht. Der Song „Dead Disco Dancer“ lief in vielen Radios und heimischen CD-Playern rauf und runter. Musikalisch lässt sie sich mit einer Mischung aus Indie-Pop und Post-Punk-Elementen recht gut beschreiben. Und da kommt das Experiment „Remix“ gerade recht. Herausgekommen ist alternativer Indie-Techno-Pop mit 12 Tracks.

Ganz nebenbei. Der Bandname kommt von Nick Cave & The Bad Seeds Doppelalbum „Abattoir Blues / The Lyre of Orpheus“. Hier gibt es einen gleichnamigen Songtitel.

O.Children In the Mix

Auf „O.Children Remixed“ gibt es die Songs „Fault Line“, „Heels“, „Don’t Dig“, „Dead Disco Dancer“ und „Ruins“ in unterschiedlichen Interpretationen zu hören. Mal im Minimal-Techno-Style, mal mit Old-School-Disco-Beats und manchmal als klassische Clubnummer. Und stets liegt ein wenig Melancholie in der Luft, die O’Kandi’s Stimme unaufhaltsam an seine Hörer transportiert. Unsere persönlichen Lieblingstracks sind „Runis“ im Hearbreak Remix und „Don’t Dig“ im Jam Factory Remix. Also, Party on!

Die komplette Playlist des Albums lautet

  • 01. Fault Line (Canblaster Remix)
  • 02. Heels (Chad Valley Remix)
  • 03. Don’t Dig (Joe And Will Ask Remix)
  • 04. Fault Line (Shuttle Remix)
  • 05. Heels (Melé Remix)
  • 06. Dead Disco Dancer (The Golden Filter Remix)
  • 07. Heels (Ac Slater Remix)
  • 08. Ruins (Heartbreak Remix)
  • 09. Heels (Mugwump Remix)
  • 10. Ruins (Drop The Lime Remix)
  • 11. Don’t Dig (Jam Factory Remix)
  • 12. Ruins (Jokers Of The Scene Remix)

Mittlerweile, also drei Jahre später, erklingen auf der aktuellen Platte „Apnea“ eher schon ruhige Töne. Trotzdem ist der typische Sound der Band unverkennbar.

Foto: Cover von Deadly People (rough trade)

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