Reingehört: Durstlöscher – Feierbiester

16. Juli 2012  •  Neuvorstellungen

N.D.E. – was war das noch gleich? Vor gut einer Woche gab es den Veröffentlichungstermin einer neuen Scheibe mit dem Namen „Feierbiester“. Die Rede ist von der Hamburger Formation „Durstlöscher“, die sich dem Musikgenre N.D.E. (Neuer Deutscher Elektro) verschrieben hat. Ob die Musik genauso bunt und abgedreht ist wie das Album-Cover vermuten lässt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Wir sind Durstlöscher…

… und der Erfolg gibt dem Duo recht. Ihre aktuelle Singleauskopplung „Druck im Club“ läuft in vielen Tanzlokalen rauf und runter. Eingängige Beats, auf den Punkt gebrachte Lyrics und ohrwurmtaugliche Melodien sind die Zutaten für einen Hit. Neugierig geworden? Das offizielle Video gibt es hier zu sehen.

Hinter dem Elektro-Projekt „Durstlöscher“ stehen die Powerfrauen Melbeatz und Alexandra Prince. Dass die beiden keine Neulinge im Musikbiz sind, zeigen ihre bisherigen Referenzen. Produzentin Melbeatz arbeitete bereits mit Kanye West, Kool Savas und Xavier Naidoo zusammen. Sie landete mittlerweile schon vier Top-10-Hits und konnte zahlreiche Chart-Einträge vermelden. Sängerin Alexandra Prince unterstütze mit ihrer Stimme u.a. Nana und Nalin & Kane. Als Songwriterin gab es Projekte mit den No Angels, DJ Moguai, Axwell und David Guetta.

Die Playlist vom Album „Feierbiester“

  • 01. Durstlöscher
  • 02. Feierbiester
  • 03. Druck Im Club
  • 04. Hart
  • 05. Alles Riskieren
  • 06. La Boum
  • 07. Magnet
  • 08. Raketenpulver
  • 09. Liebeslegastheniker
  • 10. Die Ganze Nacht feat. D-Flame
  • 11. Goodie Bags
  • 12. Am Strand
  • 13. Tanz Bis Zum Ende

Die Gesamtlaufzeit sind ca. 62 Minuten. Das Album erschien am 06.07.12 beim Label „Ferryhouse Productions“.

Das Fazit zu „Durstlöscher – Feierbiester“

Durstlöscher (Foto: Ferryhouse Productions)

Durstlöscher (Foto: Ferryhouse Productions)

„Queen of House“ trifft auf „Queen of Beatz“ – so oder so ähnlich könnte man das Album „Feierbiester“ in einem Satz beschreiben. Heraus gekommen sind dreizehn Tracks, die alle – mal brav mal flippig – in eine Richtung marschieren. Das heißt im Klartext: treibende BPM-Zahlen, verzerrte Synthesizer und stampfende Basedrum-Snare-Iterationen „par excellence“. Still sitzen bleiben ist bei den Durstlöschern garantiert nicht möglich. Jedenfalls bei einem Großteil der Songs. Zum Runterkommen oder vielleicht sogar zum Träumen laden „Alles Riskieren“ und „Am Strand“ ein. Und genau hier kommt auch der einzige Kritikpunkt zu tragen. Ein Ballade oder einen weiteren Song vom gleichen Kalieber hätte dem Longplayer noch mehr Dynamik und Abwechslung verliehen. Wir schreiben es einfach schon mal auf die Wunschliste für’s nächste Album. Denn das kommt bestimmt.

Unser Favorit ist „Raketenpulver“.

 

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